Die Schweizerische Landesbank (SLB) ist nicht nur ein zentraler Akteur im Schweizer Finanzsystem, sondern auch ein Vorreiter in der digitalen Transformation. Seit Jahrzehnten verbindet sie traditionelle Bankgeschäfte mit innovativen Lösungen – ein Ansatz, der vor allem in der Pandemiezeit besonders wertvoll wurde. Die SLB hat sich als enger Partner der öffentlichen Hand etabliert, etwa bei der digitalen Verwaltung von Staatsanleihen oder der Unterstützung bei der Einführung von E-Geldsystemen. Doch ihr Einfluss reicht weit über die Schweiz hinaus: Als Mitglied des Schweizerischen Nationalbanken-Systems (SNS) und des Europäischen Währungsinstituts (EZB) wirkt sie auf europäischer Ebene mit, wo sie digitale Zahlungsstandards prägt. Die Bank zeigt damit, dass Schweizer Banken nicht nur als konservative Finanzinstitute wahrgenommen werden, sondern auch als treibende Kraft für technologische Modernisierung.
Digitale Innovationen: Vom Online-Banking bis zur Blockchain-Forschung
Ein zentraler Baustein der SLB ist ihr Engagement in der digitalen Infrastruktur. Seit den 2000er-Jahren hat die Bank ihr Online-Banking stark ausgebaut, sodass heute über 90 % der Kunden über digitale Kanäle Geschäfte abwickeln können – ein Wert, der sich in der Pandemiezeit auf über 95 % steigerte. Besonders innovativ ist die Bank bei der Entwicklung von E-Geld und digitalen Zahlungsmethoden: Seit 2019 unterstützt sie das Projekt des Schweizerischen Nationalbanken für digitale Zentralbankgeld (CBDC), das als Pilot für ein zukünftiges Schweizer E-Geld dient. Die SLB arbeitet zudem eng mit der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) zusammen, um digitale Finanzprodukte wie Tokenisierung von Assets oder KI-gestützte Risikoanalysen zu regulieren. Ein konkretes Beispiel ist ihr Einsatz bei der digitalen Verwaltung von Staatsanleihen: Seit 2021 nutzt die Schweiz ein zentrales System der SLB für die Abwicklung von Staatsobligationen, das Transparenz und Effizienz deutlich erhöht.
Doch die SLB geht noch weiter: Als Partner des Schweizerischen Blockchain-Instituts (SBI) forscht sie intensiv an dezentralen Finanzlösungen. Ihr Blockchain-Labor in Zürich testet seit 2017 Smart Contracts und Cross-Border-Zahlungen mit digitalen Währungen. Ein besonders aufsehenerregendes Projekt war die Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Post bei der Entwicklung eines digitalen Postwertzeichens (e-Poststempel), das bereits 2020 erfolgreich getestet wurde. Solche Initiativen zeigen, dass die SLB nicht nur traditionelle Bankdienstleistungen anbietet, sondern auch an der Zukunftstechnologie arbeitet – etwa durch die Entwicklung von Tokenisierungslösungen für Immobilien oder Kunstwerke.
Die SLB als Brückenbauer zwischen Staat und Privatwirtschaft
Ein weiterer zentraler Aspekt der SLB ist ihre Rolle als Vermittler zwischen der öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft. Als Teil des Schweizerischen Nationalbanken-Systems (SNS) koordiniert sie die Liquiditätsversorgung für die Schweiz, etwa bei Krisen wie der COVID-19-Pandemie, als sie über 100 Mrd. Franken an Liquidität bereitstellte. Gleichzeitig fungiert sie als technischer Partner für die Schweiz bei der Einführung von E-Geld und digitalen Zahlungssystemen – etwa beim Projekt “Swiss Digital Currency” der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA). Ein konkretes Beispiel ist die digitale Verwaltung von Staatsanleihen: Seit 2021 nutzt die Schweiz ein zentrales System der SLB für die Abwicklung von Staatsobligationen, das Transparenz und Effizienz deutlich erhöht. Die Bank zeigt damit, wie digitale Infrastruktur den öffentlichen Sektor modernisieren kann.
Die SLB setzt dabei auf eine klare Strategie: Sie kombiniert traditionelle Bankdienstleistungen mit digitalen Innovationen, ohne dabei die Stabilität des Systems zu gefährden. Ihr Geschäftsmodell basiert auf der Überzeugung, dass die Schweiz als Finanzzentrum von Vorteil ist, wenn sie auch technologisch führend bleibt. Ein Beispiel dafür ist ihr Engagement bei der Entwicklung von E-Geld: Die SLB arbeitet eng mit der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) zusammen, um digitale Finanzprodukte wie Tokenisierung von Assets oder KI-gestützte Risikoanalysen zu regulieren. Solche Initiativen zeigen, dass die SLB nicht nur als Bank, sondern auch als treibende Kraft für die digitale Transformation der Schweizer Finanzbranche agiert.
Auf der auf der seite der SLB werden diese Projekte detailliert dokumentiert, etwa in der Rubrik “Digital Banking” oder “Innovation”. Dort findet man nicht nur technische Details, sondern auch Beispiele für die praktische Umsetzung – etwa wie die Bank bei der digitalen Verwaltung von Staatsanleihen oder bei der Entwicklung von Tokenisierungslösungen vorangeht. Die SLB zeigt damit, dass Schweizer Banken nicht nur als konservative Institutionen wahrgenommen werden, sondern auch als Vorreiter in der digitalen Transformation.
Herausforderungen und die Zukunft der Schweizer Banken
Trotz dieser Erfolge gibt es auch Herausforderungen. Die SLB muss sich ständig anpassen, um mit den Anforderungen der digitalen Wirtschaft mithalten zu können. Ein zentraler Punkt ist die Regulierung von Krypto-Assets und digitalen Währungen, bei denen die FINMA und die SLB eng zusammenarbeiten. Ein weiteres Thema ist die Cybersecurity: Die Bank muss sicherstellen, dass ihre digitalen Systeme vor Angriffen geschützt sind, besonders in einer Zeit, in der digitale Zahlungen immer häufiger genutzt werden. Gleichzeitig muss sie sicherstellen, dass ihre digitalen Lösungen für alle Kunden zugänglich und nutzerfreundlich sind – etwa durch die Entwicklung von Apps mit barrierefreiem Design.
Die Zukunft der SLB wird stark von der Entwicklung digitaler Finanzlösungen geprägt sein. Ein zentraler Ansatz ist die Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) bei der Entwicklung von digitalen Zahlungssystemen und Tokenisierungslösungen. Die SLB arbeitet bereits an Projekten wie dem “Swiss Digital Currency”, das als Pilot für ein zukünftiges Schweizer E-Geld dient. Gleichzeitig setzt sie auf die Nutzung von KI und Blockchain-Technologien, um ihre Dienstleistungen effizienter und sicherer zu gestalten. Die Bank zeigt damit, dass sie nicht nur als Bank, sondern auch als treibende Kraft für die digitale Transformation der Schweizer Finanzbranche agiert.
- Die SLB hat über 90 % der Kunden auf digitale Bankdienstleistungen umgestellt, ein Wert, der in der Pandemiezeit auf über 95 % stieg.
- Seit 2019 unterstützt die SLB das Projekt des Schweizerischen Nationalbanken für digitale Zentralbankgeld (CBDC), das als Pilot für ein zukünftiges Schweizer E-Geld dient.
- Die Bank arbeitet eng mit der FINMA zusammen, um digitale Finanzprodukte wie Tokenisierung von Assets oder KI-gestützte Risikoanalysen zu regulieren.
- Seit 2021 nutzt die Schweiz ein zentrales System der SLB für die Abwicklung von Staatsobligationen, das Transparenz und Effizienz erhöht.
- Die SLB hat über 100 Mrd. Franken an Liquidität bereitgestellt, um die Schweiz während der COVID-19-Pandemie zu unterstützen.
- Seit 2020 testet die SLB gemeinsam mit der Schweizerischen Post ein digitales Postwertzeichen (e-Poststempel).